Hospizbewegung im Kreis Warendorf



     

Wir über uns

Entstehung der Oelder Hospizgruppe
Durch Kontakte einzelner Oelder mit der Hospizbewegung im Kreis Warendorf e.V., mit Sitz in Ahlen kam es Anfang 1998 zu den ersten Informationsveranstaltungen für die Oelder Bevölkerung. Gleich zu Beginn der Verbreitung des Hospizgedankens in Oelde wurde die überkonfessionelle Ausrichtung der Hospizgruppe deutlich.

Es folgte das Angebot eines ersten Vorbereitungskurses in die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen. Zwölf Interessierte aus Oelde und umliegenden Gemeinden setzten sich unter Leitung des hauptamtlichen Teams der Hospizbewegung im Kreis Warendorf e.V. mit Themen auseinander, die die Aufgaben und Ziele der Hospizbewegung, Verlusterfahrungen, Sterbephasen und die Trauer und Trauerbewältigung beinhalteten. Ebenso wurde über die Bedürfnisse Sterbender, dem Umgang mit Sterbenden und ihren Familien, die Gesprächsführung, Kommunikation und Grundkenntnisse in der Schmerztherapie referiert. So wuchs aus diesem Kern engagierter Hospizbegleiter die heutige Hospizgruppe Oelde. Sie wird durch Ansprechpartner in der Öffentlichkeit vertreten. Ihr Einsatzgebiet umfasst heute das Stadtgebiet mit seinen Ortsteilen und gelegentlich die angrenzenden Städte. Ihre Tätigkeiten sind kostenlos.

Begleitungen
In der Folgezeit konnte die Hospizgruppe Oelde vielfach schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Familien helfen und sie in ihrer schweren Situation begleiten. Koordiniert werden diese Einsätze von den hauptamtlichen Mitarbeitern der Hospizbewegung im Kreis Warendorf in Ahlen, die die ehrenamtlichen Hospizbegleiter bei Bedarf unterstützen. Darüber hinaus finden monatliche Treffen der Hospizgruppe Oelde statt. Supervision und zusätzlich Fortbildungsangebote sind ständiges Angebot für alle Begleiter.

Kooperation mit dem Marienhospital
Jeweils am ersten Montag im Monat in der Cafeteria des Marienhospitals - in der Zeit von 16°° bis17°° Uhr - besteht die Möglichkeit, sich in einem persönlichen Gespräch mit einem Hospizbegleiter über die Aufgaben und Ziele der Hospizarbeit zu informieren. Bei dieser Gelegenheit und grundsätzlich bei den Ansprechpartnern besteht die Möglichkeit u.a. ein Formular für Patientenverfügungen der Hospizbewegung im Kreis Warendorf e.V. zu erwerben.

Angebote für Trauernde
Seit Oktober 2005 wird im DRK-Haus ein Trauercafé angeboten. Hier besteht für trauernde Menschen die Möglichkeit, sich über ihre Lebenssituation und Gefühle  - Leid, Trauer, Schmerz und Unverstandensein - mit anderen Betroffenen zu unterhalten. Ehrenamtliche Trauer- und Hospizbegleiter stehen den Besuchern gesprächsbereit und begleitend zur Seite. Eingeladen sind Menschen, die um den Verlust eines Menschen trauern, unabhängig von Konfession und Nationalität. Die Cafézeit wird an jedem 1. Sonntag im Monat von 10°° bis 12°° Uhr angeboten. Der Besuch ist kostenlos. Eine Anmeldung bei Hans-Jürgen Fürstenau (05242/906291) oder Monika Lafeldt (02522/61735) ist wegen der besseren Vorbereitung wünschenswert.

Zusammenarbeit in Oelde
Es bestehen Kontakte zu Hausärzten, die kontinuierlich weiterentwickelt werden. Eine erfreuliche Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen hat dazu beigetragen den Hospizgedanken in Oelde zu verbreiten.

Hospizbewegung im Kreis Warendorf
Die Hospizgruppe Oelde ist Teil der Hospizbewegung im Kreis Warendorf e.V.. Durch die langjährigen Erfahrungen und das hauptamtliche Potential des Kreisbüros in Ahlen erfährt die Hospizgruppe Oelde professionelle Unterstützung, es stehen verläßliche Ansprechpartner zu vielen auftretenden Fragen zur Verfügung.

Die Hospizgruppe Oelde im Wandel der Zeit – Rückblick


2009

  • Dieses Jahr stand im Zeichen von zwei weiteren Ansprechpartnern: Anna Bremann und Hans-Jürgen Fürstenau, die auf vielfältige Weise frischen Wind in die Gruppe brachten. Das Miteinander entwickelte sich weiter und Einzelinitiativen führten zur Gestaltung von Gruppenabenden.
  • Im November beteiligten sich die Mitglieder des Trauercafés an der Ausstellung "Tag des Friedhofs" in Oelde, die unter dem Motto "Erinnerung hat viele Farben" stand.

2008

  • Das Jahr stand im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit überregional dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Hospizbewegung im Kreis Warendorf gruppenbezogene Info-Schriften gestaltet und die jeweiligen Gruppen regionale Elemene hinzufügten.
  • Einige Gruppenmitglieder planten Details für die Feier des 10-jährigen Bestehens unserer Hospizgruppe am Sonntag, den 26. Oktober. Es begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Oelder Stadtkirche unter Mitwirkukng des Schoenefeldt-Chores. Ein sich anschließender Empfang im Paulusheim vereinte ca. 100 Personen in einer geselligen Runde.

2007

  • Zu Beginn des Jahres übernahmen im Rahmen einer internen Feier Monika Beumer und Dieter Wennmacher die Ämter als Ansprechpartner von Monika Lafeldt und Otto Kirchhoff. Mitte Januar starb Otto Kirchhoff. Nach einer Interimszeit übernahm Silvia Krampe – ausgebildete Trauerbegleiterin - die Leitung des Trauercafés.
  • Ende des Jahres begannen die ersten Überlegungen für die Feier des 10-jährigen Bestehens der Hospizgruppe Oelde im Jahr 2008.

2006

  • Zukünftige Gestaltung der Gruppenabende und Themenschwerpunkte wurden  diskutiert.
  • Im Mai gaben die beiden Ansprechpartner ihren Rücktritt zum Jahresende bekannt.
  • Die Festlegung von Aufgabenbereichen und die begonnene Zuordnung zu Gruppenmitgliedern erleichterte die Wahl neuer Ansprechpartner für das Jahr 2007.
  • Eine große Spende der Landfrauen aus Lette für das stationäre Hospiz St. Michael konnte deren Geschäftsführer Herr Erich Lange in Gegenwart von Monika Lafeldt, Monika Beumer und Gertrud Menninghaus entgegennehmen

2005

  • Einrichtung des Trauercafés
  • Bürgerpreis der FDP für die Hospizgruppe Oelde

2004

  • Spende aus dem "Jedermannslauf" anläßlich des "7. Internationalen Sparkassenlaufs". In origineller Kostümierung liefen ehrenamtliche Hospizbegleiter mit.
  • "Die Woche für das Leben" - eine gemeinsame Aktion der Kirchen - stand in diesem Jahr unter dem Thema "Die Würde des Menschen am Ende des Lebens". Hierzu gab es ein Podiumsgespräch im Marienhospital mit Vertretern der Ärzteschaft, Kirchen, caritativen Einrichtungen und der Hospizbewegung, die dazu einen Gottesdienst in der Krankenhauskapelle gestaltete
  • Auf dem Marktplatz "Unterm Marktschirm" fand ein intensives Informationsangebot gemeinsam mit der Caritas statt.
  • Jubiläumsmitgliederversammlung anlässlich des 10 jährigen Bestehens der Hospizbewegung im Kreis Warendorf e.V. in Oelde.

2003

  • Kooperation des Marienhospitals in Oelde mit der Hospizgruppe.
  • Die Hospizgruppe unterstützt den Pfarrer und seine Mitarbeiterin der kath. Kirchengemeinde St. Joseph in der Trauerbegleitung. Das Angebot richtet sich an alle Bürger und ist kostenlos.

2002

  • Die Hospizgruppe nimmt zwei fast einstündige Bürgerfunksendungen auf. Sie wurden kreisweit über Radio WAF ausgestrahlt. Zwei CDs informieren über die Aufgaben und Ziele der Hospizgruppe.

2001

  • Unter dem Leitthema "Menschenkinder – Gotteskinder“ wurden im Kirchengarten der Landesgartenschau fünf Lebensboxen mit wechselnden Ausstellungen zum Thema "Sterben, Tod, Trauer" gestaltet. Sie fanden bei den Besuchern große Beachtung.
  • Aus dem zweiten Aufbaukurs für Hospizbegleiter wird die Gruppe der Aktiven verstärkt.

2000

  • Ein zweiter Vorbereitungskurs mit 10 Teilnehmern  wurde durchgeführt.
  • Am 14. Oktober wurde zum Welthospiztag ein ökumenischer Gottesdienst gestaltet.

1999

  • Der erste Aufbaukursus zum Hospizbegleiter wird abgehalten.
  • Im Oktober fand das erste Oelder Hospizforum zur Sterbebegleitung in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Mehr als 120 Teilnehmer hörten im Dietrich-Bonhoeffer-Haus den Vortrag "Im Sterben Leben lernen“.

1998

  • Erste Informationsveranstaltungen der Hospizbewegung im Kreis Warendorf für die Bevölkerung.
  • Ein Einführungskursus zum Hospizbegleiter wird angeboten. Im Herbst gründet sich die Hospizgruppe Oelde.

 

Stand: März 2010