Fortbildung für Fachkräfte und Hospizbegleiter

Fortbildungen für Fachkräfte und Hospizbegleiter*innen

"Palliativ Care ist ein Weg zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit den Problemen konfrontiert sind, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen, und zwar durch Prävention und Linderung von Leiden durch frühzeitiges Erkennen und zweifelsfreier Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderer Probleme körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art." (WHO 2002)

 

FFH-I

Behandlungen im Voraus planen - Advance Care Planning (ACP)

Es ist ein in Deutschland noch wenig verbreitetes Verfahren, das u.a. als gesundheitliche Vorausplanung übersetzt wird. Das Verfahren unterstützt insbesondere ältere und chronisch kranke Menschen schon in der früheren Phase ihrer Erkrankung durch einen professionellen und kontinuierlich begleiteten Kommunikationsprozess dabei, ihre persönliche Zukunft vor dem Hintergrund der Erkrankung aus das Umfeld etc. gedanklich zu entwickeln, zu reflektieren und zu aktualisieren. Ziel ist es, die selbstbestimmte Gestaltung des Behandling und Betreuung bei ein-Willigungsunfähigkeit zu wahren. In diesem Vortrag werden Möglichkeiten zur Umsetzung von Advance Care Planning vorgestellt.

Dr. Christoph Gerhard, Leitender Palliativmediziner,
Kath. Klinikum, Oberhausen

Mittwoch, 7. Februar 2018   -  19.00 Uhr
Hospiz- und PalliativZentrum, Im Nonnengarten 10, Ahlen

(Anmeldung erforderlich)

4 Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe sind beantragt

 

 

 

 

 

 

 

 

FFH-II

Spiritualität und Hospizarbeit: Gibt es ein "gutes" Sterben?
 

Spätestens im angesicht des Todes drängen sich vielen menschen spirituelle Fragen nach dem Sinn des Ganzen auf. Die religiös-spirituellen Antworten auf die Bedeutung von Leben und Tod begründen verschiedene Sterbekulturen. Auch die Sinndeutungen des/der Einzelnen, die Formen persönlicher Spiritualität, sind heute höchst individuell. Also heißt gut sterben den je eigenen Tod sterben? Ein ehrgeiziges Programm: Den eigenen Tod sterben kann, wer das eigenen Leben gelebt hat.Spiritualität ist jedenfalls keine Aufgabe für das Lebensende, sondern Bestandteil der lebenslangen Sorgekultur für sich und andere.

Prof. Dr. Birgit Heller, Universität Wien

Mittwoch, 14. November 2018   -   19.00 Uhr
Hospiz- und PalliativZentrum, Im Nonnengarten 10, Ahlen

(Anmeldung erforderlich)

4 Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe sind beantragt


Diese Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit dem Palliativmedizinischen Forum Warendorf statt.