Trauer

Kein Mensch kann einen anderen von seinem Leid befreien; aber er kann ihm Mut machen, das Leid zu tragen. Selma Lagerlöf

Trauer ist eine gesunde und angemessene Reaktion auf den Verlust eines nahestehenden Menschen. Dabei trauert jeder Mensch auf seine eigene Weise.

Ausgehend davon, dass Trauer zu den "normalen" Krisen des Lebens gehört, haben viele Menschen ganz natürliche Zugänge, diese eigenständig und/oder mit Hilfe des sozialen Umfeldes zu bewältigen.

Wir vertrauen auf die grundsätzliche Fähigkeit des trauernden Menschen, sein Leben nach dem Verlust eines Menschen wieder selbst gestalten zu können. Durch die Begegnung und die in der Begleitung entstehende Beziehung kann dieser Prozess allerdings hilfreich unterstützt werden.

 

 

Offene Trauerangebote

Für diejenigen, die sich mit von Trauer betroffenen Menschen treffen und austauschen möchten, bieten wir kleine Wanderungen für trauernde Menschen an. Die Wanderungen werden von Trauerbe-gleiter*innen vorbereitet und gestal-tet, dauern etwa 45 bis 60 Minuten und aktuell finden sich die Gruppen-mitglieder samstags in Ennigerloh-Ostenfelde zusammen.

Ein weiteres offenes Angebot findet als Trauercafé jeden ersten Sonntag im Monat vormittags im DRK-Haus, Poststraße 21 in Oelde statt. Auch hier werden die Treffen von er-fahrenen Trauerbegleiter*innen vor-bereitet und gestaltet.

Für Menschen, die Unterstützung bei der Begleitung von Kindern und Jugendlichen in der Zeit der Trauer suchen, bieten wir gezielte Be-ratungs- und Unterstützungsange-bote an.

In jedem Fall ist es hilfreich und ratsam, Kontakt mit den Koordina-torinnen und Koordinatoren im Hospizzentrum aufzunehmen, um das passende Angebot für sich zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einzelbegleitung

Jede Einzelbegleitung durch quali-fizierte ehrenamtliche Trauerbe-gleiter*innen nimmt durch ein Erstgespräch mit einer Koordina-torin, einem Koordinator seinen Anfang. Die sechs Einzelgespräche dauern jeweils ca. 60 Minuten und finden in unregelmäßigen Abständen im Hospizzentrum in Ahlen statt. Für Menschen, denen es nicht möglich ist, dorthin zu kommen, können die Gespräche auch im jeweiligen Wohnort angeboten werden.

Kinder in der Trauer stärken

Auch Kinder erfahren, dass Sterben, Tod und Trauer zum Leben dazu gehören. Wir Erwachsene können sie davor nicht bewahren. Wenn sie um einen lieben Menschen trauern brauchen sie vor allem Unter-stützung und Sicherheit durch ver-traute Menschen aus ihrem Umfeld. Daher informieren, beraten und begleiten wir in erster Linie Eltern, Großeltern, Erzieher*innen, Lehr-er*innen und Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe.