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Warum wir bauen → Was wir bauen →
Wie wir es finanzieren → Warum jeder helfen kann.
Warum wir bauen
Mehr Räume für Mitmenschlichkeit
Wir erweitern unser Hospizzentrum
Wir bauen kein Haus
Wir schaffen einen Ort, an dem Menschen bis zuletzt Geborgenheit erfahren, Angehörige Halt finden und Mitmenschlichkeit ihren Platz hat.
Seit mehr als 30 Jahren begleiten wir schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen – mit Zeit, Zuwendung und Menschlichkeit - und lernen von ihnen.
Damit wir diese ehrenvolle Aufgabe auch in Zukunft erfüllen können, erweitern und sanieren wir unser Hospizzentrum in Ahlen. Es ist das größte Bauprojekt in der Geschichte unseres Vereins und zugleich eine Investition in die palliativmedizinische Versorgung und hospizliche Begleitung der gesamten Region.
Wir bauen nicht für Mauern oder Quadratmeter. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Menschen auch in Zukunft würdevoll begleitet leben und sterben können.
Was wir bauen
Ein Haus für die Menschen in unserem Kreis
Wir verstehen uns seit unserer Gründung als Bürgerbewegung. Deshalb ist dieses Hospizzentrum weit mehr als ein Gebäude. Es ist ein Haus für die Menschen im Kreis Warendorf; getragen von vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden, Spenderinnen und Spendern und den sterbenden Menschen, die uns vertrauen.
Eine solche Aufgabe gelingt niemandem allein.
Sie gelingt nur gemeinsam.
Gemeinsam schaffen wir mehr Räume für Mitmenschlichkeit.
Wir gestalten Zukunft
Ein Hospizzentrum für die nächsten Generationen
Mit dem Umbau wächst das Hospizzentrum von rund 920 auf etwa 1.750 Quadratmeter.
Das stationäre Hospiz wird von acht auf zehn Gästezimmer erweitert. Damit entsprechen wir dann der, für den Kreis Warendorf, vom Land NRW und ALPHA-Westfalen empfohlenen Anzahl an Hospiz- und Palliativbetten.
Jedes Zimmer erhält künftig ein eigenes Bad und bietet damit noch mehr Privatsphäre und Geborgenheit.
Wohnzimmer und Küche werden vollständig neu gestaltet. Ein heller Wintergarten entsteht als gemeinsamer Ort der Begegnung für Gäste und Angehörige. Erstmals wird ein separates Angehörigen-Appartement eingerichtet, damit Familien ihren schwerstkranken Menschen nahe sein können und zugleich einen geschützten Rückzugsort finden.
Auch für unsere Mitarbeitenden entstehen moderne Sozial-, Aufenthalts- und Umkleideräume. Denn gute und professionelle Versorgung und Begleitungen brauchen gute Arbeitsbedingungen.
Raum für Begegnung, Bildung und Begleitung / Sterbewissen lebendig halten
Hospizarbeit beginnt und endet nicht an der Tür des stationären Hospizes.
Im neuen Obergeschoss des Hospizzentrums entstehen erstmals großzügige Räume für Bildung, Beratungen und Begegnungen.
Hier treffen sich unsere rund 280 ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter zu Schulungen und Austauschtreffen. Trauernde Menschen finden einen geschützten Ort für Gespräche, Selbsthilfegruppen erhalten Raum für ihre Arbeit und Schulklassen können die Hospizarbeit kennenlernen.
Ein Aufzug macht das gesamte Gebäude barrierefrei.
Darüber hinaus entstehen neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit dem Palliativmedizinischen Forum im Kreis Warendorf (PMF). So wächst zusammen, was schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen brauchen: ambulante Begleitung, palliative Versorgung und stationäre Hospizarbeit.
Nachhaltig für die Zukunft
Mit der Sanierung investieren wir nicht nur in Menschen, sondern auch in die Zukunft unseres Hauses.
Ein neues Flachdach, Wärmepumpen, eine Photovoltaikanlage und eine moderne Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung machen das Hospizzentrum energieeffizient und nachhaltig. So schaffen wir verantwortungsvoll gute Bedingungen – für heute und für die kommenden Tage und Jahre.
Wie wir es finanzieren
Deshalb investieren wir
Weil jeder Mensch nicht nur einen Ort, sondern auch Menschen braucht, um bis zuletzt in Würde leben zu können.
Weil Angehörige Nähe, Begleitung und Entlastung brauchen.
Weil Mitmenschlichkeit Räume braucht.
Der aktuelle Stand
Die Bauarbeiten haben im August 2026 begonnen und werden voraussichtlich rund 18 Monate dauern.
Während der gesamten Bauzeit bleibt die Versorgung unserer Gäste selbstverständlich gesichert. Das stationäre Hospiz ist vorübergehend in die Torhäuser Ahlen umgezogen. Die Geschäftsstelle sowie Beratungs- und Seminarräume befinden sich in der Oststraße 1a in Ahlen.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das modernisierte Hospizzentrum seine Türen wieder öffnen – größer, moderner, barrierefrei und bereit für die Herausforderungen der Zukunft.
Gemeinsam gestalten wir Zukunft
Die Gesamtkosten des Bauprojekts betragen rund 4,5 Millionen Euro.
1,5 Millionen Euro stammen aus Eigenmitteln, die Menschen unserer Hospizbewegung durch Spenden und Vermächtnisse anvertraut haben. Weitere rund zwei Millionen Euro werden über Kredite finanziert.
Damit unser Bauprojekt Wirklichkeit werden kann, benötigen wir zusätzlich rund eine Million Euro an Spenden und Stiftungsgeldern.
Jede Unterstützung hilft.
Nicht für ein Gebäude, sondern für die Menschen, die hier oder in ihrem Zuhause durch ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter oder durch Fachkräfte in ihrer letzten Lebensphase begleitet werden.
So können Sie helfen
Sie können unser Bauprojekt auf vielfältige Weise unterstützen:
• mit einer Geldspende,
• mit einer eigenen Benefiz- oder Spendenaktion,
• durch Ihre Mitgliedschaft,
• und indem Sie anderen von unserem Vorhaben erzählen.
Mehr als ein Bauprojekt
Wir bauen ein Haus für die Hospizbewegung, damit
• schaffen wir gemeinsam einen Ort für die Menschen unserer Region – einen Ort, an dem Mitmenschlichkeit bis zuletzt ihren Platz hat.
• erweitern wir nicht nur ein Gebäude. Wir sichern die Zukunft der Hospizarbeit im Kreis Warendorf.
• auch kommende Generationen einen Ort finden, an dem schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen Geborgenheit, Begleitung und menschliche Nähe erfahren.
Denn Mitmenschlichkeit braucht Menschen.
Und manchmal braucht Mitmenschlichkeit
dafür auch mehr Räume.
Gemeinsam schaffen wir diesen Raum.
Sie können uns helfen
- Spenden
- Ich überweise
- SEPA-Einzug
- Spendenaufruf bei besonderen Anlässen
- im Trauerfall
- statt Geschenken
- Ehrenamtliches Engagement
- Durch die Weitergabe von Informationen über die Hospizbewegung an Freunde, Verwandte und Bekannte
- Durch Ihre Teilnahme an Vorbereitungskursen zur Hospizarbeit und Begleitung
- Durch Ihre Mitarbeit in einer Hospizgruppe
- Durch Ihre Mitarbeit bei öffentlichen Veranstaltungen (Hospizlauf, Benefizkonzerte ...)
- Flyer Hospiz-Umbau
- Webversion (PDF)
- Druckversion (PDF)